Synchronstreichwettkampf ein voller Erfolg

Synchronstreichduo: Michael und Werner

Zum diesjährigen „Synchronstreichwettkampf“ im HSV Düsseldorf-Golzheim am 17.02.2007 waren die meiste Zeit über um die 13-15 Teilnehmer anwesend. Das Training und das Qualify, welche im Deckenstreichen ausgetragen worden waren, hatten bereits die beiden vorherigen Tage stattgefunden und insofern einer dieses nicht verpasst hatte, konnte man sich auch durch gewisse „Bestechungsmethoden“ noch in den Wettkampf einkaufen!

Am Wettkampftag selbst verlief alles reibungslos! Nach erneutem Verlegen der Banden (diese waren Tags zuvor leider teilweise auf die Wettkampffläche gerutscht), begann man mit der Vollendung des „Wettabklebens“ (eine äußerst wichtige Disziplin für den Gesamtsieg). Nachdem dieser Teil zu Ende ausgetragen war, setzte man den Wettkampf in den Disziplinen WC-Streichen fort. Hierbei wird normalerweise unter „Damen“ und „Herren“ unterschieden, doch schienen einige Teilnehmer sich dieses Unterschiedes nicht bewusst und folglich fand keine Unterteilung in Streicher und Streicherin mehr statt. Vorteil dieses heterozygoten Wettkampfes: die Stimmung wurde umso besser!
Und dann geschah das unglaubliche womit keiner gerechnet hatte! Er kam, wenn auch verspätet, doch er kam! Aus dem fernen Metzkausen angereist (für die die nicht wissen wo das liegt, keine Sorge, ihr seid nicht allein!), der Olympia letzte im Streichen doch erster in vielen anderen Disziplinen, auch bekannt als „Joker“, mit einem frischen Kasten Flensburger in den Händen, empfing ihn sein allseits bekannter und guter Freund, der rhythmische Tanz- und Sportgymnastiklehrer „Alex v. der Heide“ mit eine „Kommst du auch noch mal?!“. Von da an war die Stimmung umso besser, denn nun Stand das Halbzeitziel im Kühlschrank und wartete nur noch auf seine Konsumenten. Die Olympia-Ersten „Dirk Streichefix“ und „Wolfgang Deckenweiss“ legten einen extra Sprint im Wandmalen ein und schafften somit mit einigem Vorsprung den Sieg in dieser Disziplin weit vor Mannschaftscoach „Thomas Kleckernicht“ und seinen Mannschaftskameraden. Trotz besonderer Anstrengungen seitens der Azubis „Michael von der Rolle“ und „Werner Farbtopf“, die ihre Prämie bereits weit vor erreichen des Ziels schmeckten, konnte der riesige Vorsprung der Olympianer nicht mehr aufgeholten werden. Grund dafür war wohl auch, dass die äußerst fleißigen Teamkameradinnen „Saskia von flinken Pinsel“ und „Elfi von der klasse Farbe“ ihre „Idole“ nach Leibeskräften unterstützten. Dergleichen Taten sowohl „Isa mit der Leiter“, „Kassandra Farbenfroh“ und „Angela Abgeklebt“.
Mit erreichen der Mittagspause war auch schon der Großteil getan und die Damen des Catering Unternehmens „Wir tun alles für unsere Jungs“ rückten an. Ebenso einige Fans, die zuvor die Einfahrt zu unserem Vereinsheim verpasst hatten. „Ute von Zwiebelfleisch“ und „Gabi Apfelstrudel“ verwöhnten die Gaumen der Sportler nur allzu sehr, so dass diese fast die noch vor ihnen liegende Arbeit vergaßen. Doch was ging schon über ein eisgekühltes Flens mit entsprechendem Essen? Natürlich nichts!
Nach der Mittagspause dann verabschiedete sich der Großteil unserer Mitstreiterinnen um die „Haarpinselfabrikanten“ zu lüften und waren somit für eine gewisse Zeit lang gesehen. Doch kein Problem für den Rest der Wettkämpfer. Es standen ja noch die Disziplinen „Diele-Streichen“ und „Müllrauswurf“ auf dem Tagesplan. Letzteres trugen Trainer und Schüler größtenteils unter sich aus, wobei letztendlich ein Unentschieden dabei herauskam und der erste Platz sich somit geteilt werden muss.
Gegen Abend neigte sich dann auch der Wettkampftag dem Ende zu. Die Streicherdamen hatten alle bis auf eine den Weg wieder zurückgefunden und aller Müll war beseitigt. Doch an Stelle der verloren gegangenen rückte nun "Beate die Saubere", die kräftig mit anpackte und dem Ganzen noch den letzten Reinheitsschliff verpasste. Nun ging es ans erneute Einrichten des Vereinsheims. „Wo kommt was hin?“, lautete der Name des nun folgenden Wettkampfes. Nach dem „Pokal-Wisch-Cup“ und dem „Anlagen-Anschluss-Teamkontest“ stand die nach dem Streichen schwierigste Disziplin auf dem Programm, welche auch die letzte sein würde!: Das „Bild-hierhin-nein dahin-nein dorthin-Worldchampionship“. Man diskutierte, verhandelte, scherzte usw., bis man letztendlich eine Lösung fand.
Doch wer war nun der Gewinner des diesjährigen „Synchronstreichwettkampfes“? Es konnte ja nur einen geben! Ratlose Gesichter? Keinesfalls! In diesem Punkte waren sich alle einig!! Es ist der HSV Düsseldorf-Golzheim! Ein Team/Verein, dass keiner Schlagen kann (ist eh außer Konkurrenz :-))!

Vielen Danke an all die, die am letzten Samstag mit dem Pinsel in der Hand parat standen und mitgeholfen habe unser Vereinsheim in neuem Glanze von innen heraus neu erstrahlen zu lassen!

Viele Grüße, Nils